Kontinuierliche Arbeit an der Nachhaltigkeit

DJP-De Hoop arbeitet an einer nachhaltigeren Zukunft für uns alle – eine Zukunft, in der unsere Produkte und Prozesse minimale Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben. In den kommenden Jahren werden wir alles daran setzen, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren und den Wasser- und Energieverbrauch in unserem Produktionsprozess zu senken. Darüber hinaus sind wir auf dem Weg zu Null Restströmen! 

100 % zirkulär gewonnener Rohstoff

Altpapier ist der Hauptrohstoff für all das Papier, das DJP-De Hoop herstellt. Damit arbeitet unser Produktionsprozess zu 100 % zirkulär. Aus Alt mach Neu – Papier in vielen Formen und Größen. Und wir tun dies nicht nur ein- oder zweimal – sondern im Durchschnitt siebenmal. Denn so oft hält eine Papierfaser im Durchschnitt. DJP-De Hoop hat eine eigene, einzigartige Rezeptur entwickelt, bei der nur 109 Kilo Altpapier für 100 Kilo neues Papier benötigt werden. Durch Innovationen und neue Technologien arbeiten wir ständig daran, die Menge der benötigten Rohstoffe zu reduzieren. Zudem sind wir als Unternehmen FSC®-zertifiziert.

FSC®-Zertifizierung

Gesunde Wälder sind wichtig für uns und unsere Natur und leisten einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. Wälder absorbieren CO2, reinigen unser Wasser und sind eine Quelle der Artenvielfalt. Zudem ist Holz natürlich der wichtigste Rohstoff für Papier. Wir bei DJP-De Hoop finden, dass wir damit in der Kette verantwortungsvoll umgehen müssen. Die FSC®-Zertifizierung für die Wiederverwendung in der Kette garantiert, dass Produkte, die mit dem FSC®-Siegel verkauft werden, aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, kontrollierten Quellen, wiederverwerteten Materialien oder einer Mischung dieser Materialien stammen. Die FSC® Chain of Custody (CoC)-Zertifizierung fördert damit in der gesamten Produktionskette einen transparenten Warenfluss, die aus solchen Materialien hergestellt wurden. DJP-De Hoop ist FSC®-zertifiziert.

Nachhaltige Wasserwirtschaft

Für die Herstellung von Papier braucht man eine Menge Wasser. Glücklicherweise stammt der Löwenanteil des von DJP-De Hoop verbrauchten Wassers aus sekundären Wasserströmen. Ein Teil davon ist Prozesswasser aus unserer eigenen Anlage, das wir immer wieder aufs Neue verwenden können. Außerdem erhalten wir unser Restwasser von der Wasseraufbereitungsfirma Industriewater Eerbeek gereinigt zurück. Das reduziert unseren Frischwasserverbrauch auf niedrige 3,5 m3 pro Tonne Papier. Diesen wollen wir in den kommenden Jahren weiter reduzieren – unter anderem durch den Einsatz neuer Technologien und die Weiterentwicklung unserer Papierrezeptur.

Die industrielle Wasserreinigung Eerbeek gibt das gereinigte Prozesswasser an DJP-De Hoop zurück.

Auf dem Weg zu Null Restströmen

DJP-De Hoop stellt Papier auf der Grundlage von 100 % zirkulär gewonnenem Rohstoff her. Trotz dessen entstehen in unserem Produktionsprozess auch Restströme. Beispielsweise Plastikverpackungen oder Metall, das sich im Altpapier versteckt ist. Diese Restströme wollen wir so weit wie möglich minimieren: auf zu Null Restströmen!

Biogas

Restwasser ist einer der primären Restströme unseres Produktionsprozess. In Zusammenarbeit mit Industriewater Eerbeek haben wir eine besondere Lösung für die Schadstoffbelastung (CSB) in diesem Wasser gefunden: die aerobe Reinigung. Das Ergebnis ist Biogas für unsere Produktion. Das Biogas wird in unserem eigenen Kraftwerk verarbeitet, wo es ein vollwertiger Ersatz für den fossilen Brennstoff Erdgas ist. DJP-De Hoop will den Anteil von Biogas in den nächsten Jahren erhöhen.

Vom Plastik zu Energiepellets

Von Siegel bis Plastiktüte, in der das Altpapier gesammelt wird – Bei der Verarbeitung von Altpapier entsteht immer noch eine Menge Kunststoff. Dieser Kunststoff wird sortiert und zu so genannten „Energiepellets“ gepresst. Diese Pellets werden als Energiequelle in der verarbeitenden Industrie eingesetzt – unter anderem als Ersatz für Steinkohle und Braunkohle. Unternehmen, die unsere Energiepellets nutzen, dürfen dies sogar teilweise mit ihren CO2-Emissionen verrechnen.

Unser Restströme – Ihr Rohstoff

Im Durchschnitt kann eine Papierfaser etwa siebenmal zur Papierherstellung verwendet werden. Dann endet sein Lebenszyklus für die Papierherstellung. Die übrig gebliebenen Fasern sind einer unserer größeren Restströme. Aber auch dafür haben wir eine Lösung gefunden. Diese Fasern sind bei Herstellern von Gipsplatten gefragt. Durch das Mischen von Gips mit diesen Fasern bekommen Gipskartonplatten ihre Stärke. Wir liefern jedes Jahr etwa 4.000 Tonnen dieses Fasermaterials.

Energie in Eigenverantwortung

DJP-De Hoop hat ein eigenes Kraftwerk. Wir nutzen es zur Erzeugung von Dampf und Strom, was wir für unseren Produktionsprozess benötigen. Dank dieses Kraftwerks sind wir unabhängig von externen Lieferanten und können unsere Energie äußerst effizient nutzen. Und wenn wir (vorübergehend) mehr Energie produzieren als nötig, speisen wir den Überschuss ins Netz.

Natur & Umwelt

Seit der Gründung der Papierfabrik 1657 hat DJP-De Hoop eine starke Bindung zur Natur. Am Rande der Veluwe gelegen, gaben uns natürliche Elemente wie Süßwasser, Holz und Höhenunterschiede (Energiegewinnung über Schaufelrad) unsere Daseinsberechtigung. Diese Verbundenheit mit der Natur ist immer noch eng. Wir grenzen an Natura 2000-Gebiete und halten uns an strenge Umweltvorschriften. Der Einsatz von Frischwasser wurde nun auf einen Bruchteil (ca. 3,5 m³/t) des Gesamtverbrauchs reduziert. Über Industriewater Eerbeek bekommen wir das von uns verwendete gereinigte Prozesswasser zurück. Darüber hinaus liefert Industriewater Eerbeek immer mehr grünes Biogas, das aus der Schadstofflast (CSB) unseres Prozesswassers gewonnen wird. Mit Hilfe der Umwelt nehmen wir einen stets positiveren Einfluss auf die Natur.